AMPHOREN
AUS DEM WESTLICHEN MITTELMEERRAUM IN
TIBISCUM (2. JH.)
Doina
Benea
Die vorliegende Arbeit verfolgt die Untersuchung neuentdeckter Amphoren
aus dem Lager und dem Vicus vom Tibiscum. Die Frage der Herkunft steht
im Mittelpunkt Es lassen sich nach den Typen die Herkunftsländer
Italien (Schörgendorfer 558 B, Forlimpopoli) und
Hispanien ermitteln.
Die Amphoren können aus dem archäologischen Befund datiert
werden und die aufgewiesenen Ähnlichkeiten mit anderen Fundstücken
aus Dakien und aus anderen Provinzen des Reiches beweisen, dass die
Provinz nördlich der Donau wirtschaftliche Bezihungen zu anderen
römischen Provinzen unterhielt. Konkret zeichnet sich auch der
ehemalige Handelsweg Aquileia-Sava-Moesia Superior ab, der Norditalien
mit Dakien verbunden hatte, sowie auch ein anderer, der via Salona in
Richtung Moesia Superior und durch Drobeta nach Dakien geführt
hatte.