![]() |
HERSTELLUNG UND GEBRAUCH VON TERRA SIGILLATA IN SÜDITALIEN (REGIONES I, II UND III) AM ENDE DER REPUBLIK UND FRÜHEN KAISERZEIT Andrea Faber In den Regionen
Campania, Lucania, Bruttium und Apulia sind einige wenige Terra-sigillata-Werkstätten
bekannt, sie gelten nicht gerade als Produktionsregionen von Terra sigillata.
Neben Cales/Calvi Vecchia und Neapolis/Neapel bzw. dessen Territorium
zeichnen sich Werkstätten in Venusia/Venosa oder Herdonia/Ordona
ab, weitere Städte sind als mögliche Standorte von Werkstätten
zu diskutieren. Die Argumente basieren auf der typologischen Charakterisierung
der Gefäße, Namensstempeln und geochemischen Analysen. In
einer Auswahl von süditalischen Städten erfolgte eine stichprobenartige
Aufnahme der gleichzeitigen Glanztonkeramik, d. h. westliche und östliche
Terra sigillata, schwarze Glanztonkeramik späthellenistischer Tradition
wie der Campana C und der ceramica a pasta grigia'. Eine quantitative
Gegenüberstellung der Gefäße zeigt den Produktionsumfang
bzw. den Gebrauch der lokalen Terra sigillata im Verhältnis zur
Sigillata aus etrurischen Werkstätten, Arretium/Arezzo und Filialen,
sowie zu den oben gennanten Campana-Gattungen an. Es folgen Überlegungen
zur Datierung der süditalischen Terra-sigillata-Werkstätten
sowie ihren Abhängigkeiten untereinander und zur terra sigillata
Italico modo confecta'. Overview of the Academy | The Rome Prize Other Residency Opportunities | Music at the Academy Summer Programs | The Library | Fototeca | The Humanities Academy Publications | Academy Events | Alumni Apply for the Rome Prize fellowship | Academy Staff | Home |