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American Academy in Rome

  • Monday 30 September - Panel II

HERSTELLUNG UND GEBRAUCH VON TERRA SIGILLATA IN SÜDITALIEN (REGIONES I, II UND III) AM ENDE DER REPUBLIK UND FRÜHEN KAISERZEIT

Andrea Faber

In den Regionen Campania, Lucania, Bruttium und Apulia sind einige wenige Terra-sigillata-Werkstätten bekannt, sie gelten nicht gerade als Produktionsregionen von Terra sigillata. Neben Cales/Calvi Vecchia und Neapolis/Neapel bzw. dessen Territorium zeichnen sich Werkstätten in Venusia/Venosa oder Herdonia/Ordona ab, weitere Städte sind als mögliche Standorte von Werkstätten zu diskutieren. Die Argumente basieren auf der typologischen Charakterisierung der Gefäße, Namensstempeln und geochemischen Analysen. In einer Auswahl von süditalischen Städten erfolgte eine stichprobenartige Aufnahme der gleichzeitigen Glanztonkeramik, d. h. westliche und östliche Terra sigillata, schwarze Glanztonkeramik späthellenistischer Tradition wie der Campana C und der ‚ceramica a pasta grigia'. Eine quantitative Gegenüberstellung der Gefäße zeigt den Produktionsumfang bzw. den Gebrauch der lokalen Terra sigillata im Verhältnis zur Sigillata aus etrurischen Werkstätten, Arretium/Arezzo und Filialen, sowie zu den oben gennanten Campana-Gattungen an. Es folgen Überlegungen zur Datierung der süditalischen Terra-sigillata-Werkstätten sowie ihren Abhängigkeiten untereinander und zur ‚terra sigillata Italico modo confecta'.



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