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DER HAUPTSTÜTZPUNKT DER CLASSIS GERMANICA: "ALTEBURG" BEI DER COLONIA CLAUDIA ARA AGRIPPINENSIUM. ZUR FEINCHRONOLOGIE RÖMISCHER KERAMIK IN DER GERMANIA INFERIOR AN DER WENDE VOM 1. ZUM 2. JAHRHUNDERT AM BEISPIEL DER AMPHOREN Norbert Hanel Im Jahr 1998 fand
eine großangelegte Ausgrabung in den römischen Militärlagern
der Rheinflotte südlich der colonia Claudia Ara Agrippinensium
statt. Im Zuge dieser Ausgrabungen des Römisch-Germanischen Museums
und des Archäologischen Instituts, Abteilung Archäologie der
römischen Provinzen der Universität zu Köln konnte eine
Schichtabfolge mit ungefähr 11 Bauphasen dokumentiert werden; der
Datierungsrahmen reicht vom 2. Jahrzehnt des 1. Jahrhunderts bis zum
Beginn des 9. Jahrzehnts des 3. Jahrhunderts. Innerhalb dieser Schichtsequenz
versprechen vor allem die Bauphasen der spätflavischen bis hadrianischen
Zeit neue Erkenntnisse zur feinchronologischen Entwicklung der römischen
Keramik. Die relativchronologische Schichtfolge wird durch eine bis
zu 0,35 m starke Planierschicht sowie zwei unmittelbar aufeinanderfolgende
Brandschichten gegliedert, die nicht nur eine klare Trennung des Fundmaterials,
sondern aufgrund großer Fundmengen repräsentative Aussagen
zu den jeweiligen Keramikgattungen wie Terra sigillata, Gebrauchs- und
Schwerkeramik ermöglichen. Overview of the Academy | The Rome Prize Other Residency Opportunities | Music at the Academy Summer Programs | The Library | Fototeca | The Humanities Academy Publications | Academy Events | Alumni Apply for the Rome Prize fellowship | Academy Staff | Home |