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American Academy in Rome

  • Poster Session

EINFLUSS DER ITALISCHEN TERRA SIGILLATA AUF DIE KERAMIKHERSTELLUNG IN DER PROVINZEN OBER- UND UNTERMOESIEN

Gergana Kabakchieva

Italische Terra Sigillata von Arezzo und Puteoli wurde seit augusteischer Zeit nach der unteren Donau geliefert. Der Import steht im Zusammenhang mit dem dort stationierten römischen Militär, das meiste wurde ohne Zweifel in die Legionslager und Kastellen verhandelt. Neben dem Militär sind die Zivilisten aus Italien und den westlichen Provinzen die Hauptverbrauchern dieser Feinwaren. Gleichzeitig kamen Schiffsfrachten mit dünnwandiger Keramik in die unteren Donau-Laänder. Obschon die archäologischen Forschungen in den römischen Militaerlagern der frühkaiserzeitlichen Periode nicht systematisch durchgeführt werden, gibt es doch genügend Funde für gewinnbringende Untersuchungen. Diese Ware liefert uns Hinweise um zu sagen: der Beginn der Herstellung der römischen Feinkeramik steht irgendwann im ersten oder zweiten Viertel des 1.Jh.n.Chr. Dank den Untersuchungen im Legionslager von Oescus steht fest, dass seit tiberischer Zeit Keramik mit Kenntnis der römischen Technologie hergestellt wurde.

Die Lösung der Frage über den Einfluss der italischen Terra Sigillata auf die Keramikherstellung in Moesien erweitert unsere Kenntnisse über die Entwicklung des Töpferhandwerkes im unteren Donaugebiet. Es gibt uns auch die Beweise für die Rolle der römischen Militärtruppen auf die Formierung der Kultur in Ostteil des Balkanhalbinsel im 1. Jh.n.Chr.



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